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 August 2011                                            zum Seitenanfang

 „Gründung innovativ“ – Antragstellung wieder möglich

Die Förderung von Existenzgründungen und Übernahmen von innovativ ausgerichteten Unternehmen geht weiter. Diese Förderung gilt der finanziellen Stärkung von Gründern mit innovativen Geschäftsideen. Gefördert werden die ersten beiden Jahre nach Geschäftseröffnung oder der Übernahme eines innovativ ausgerichteten Unternehmens, auch Freiberufler können die Förderung in einer Höhe von maximal 75% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben je Unternehmen empfangen. Dieser Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.

Voraussetzungen:

  • der antragstellende geschäftsführende Gesellschafter muss mindestens 50% des Unternehmens halten
  • die Tätigkeit im Unternehmen muss hauptberuflich erfolgen
  • er muss die erstmalige Gründung oder Übernahme eines Unternehmens sein
  • der Hauptsitz muss in der Förderregion „Brandenburg- Nordost“ liegen (Oder-Spree, Märkisch Oderland, Barnim, Uckermark, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz oder Frankfurt/ Oder)

Ausgeschlossen wird, wer

  • ein Unternehmen in der Land- und Forstwirtschaft hat, welches nicht in der Verarbeitung oder Vermarktung tätig ist
  • ein Unternehmen, welches in der Energie- und Wasserversorgung angesiedelt sind
  • in die Baugewerbebranche tätig ist und
  • Unternehmen, welche in Schwierigkeiten stecken

Anträge können auf einem vorgeschriebenen Formular bei der „Investitionsbank des Landes Brandenburg“ (ILB) gestellt werden. Um den Antrag zu stellen benötigen Sie eine Beratung der „Zukunftsagentur Brandenburg GmbH“ (ZAB), auf der Grundlage dieser Beratung entscheidet die ILB über die Zustimmung der Förderung „Gründung innovativ“ Die Förderungsgrundsätze gelten vom 1. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2011.

Das Antragsformular erhalten Sie hier.

Quelle: http://www.ilb.de/rd/programme/2985.php

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Schäden aufgrund der EHEC-Epidemie

Die EHEC-Epidemie, die von Mai bis Juli 2011 in Deutschland kursierte, führte zu erheblichen Belastungen für landwirtschaftliche Betriebe. Nun wurde entschieden, dass Geschädigten entgegenzukommen ist. Bei den Anträgen zu Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen und der Anpassung der Vorauszahlung soll geholfen werden.

Bis zum 31. Oktober 2011 können unmittelbar und nicht unerheblich Betroffene diese Anträge stellen. In Anträgen auf Stundung der bisher fälligen und fällig werdenden Steuern des Bundes und des Landes müssen die finanziellen Schäden durch die Epidemie aufgezeigt werden, ebenso in Anträgen zur Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer. Es wird auf die Erhebung von Stundungszinsen abgesehen. Es werden keine strengen Nachprüfungen erfolgen, weil zum Beispiel Betroffene den Geldwert der Schäden nicht genau betiteln können.

Auf Steuern, die nach dem 31. Oktober 2011 fällig werden, kann ebenfalls der Antrag auf Stundung bzw. Anpassung der Vorauszahlungen gestellt werden, dies ist aber besonders zu begründen.

Auch auf Vollstreckungsmaßnahmen wird Rücksicht genommen. Wird das Finanzamt darüber informiert, dass ein Schuldner unmittelbar und erheblich von der EHEC-Epidemie betroffen ist, so wird von allen rückständigen oder bis dahin fälligen Steuern abgesehen. Die im Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Oktober 2011 angefallenen Säumniszuschläge werden erlassen.


Quelle: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=125493